Werkfeuerwehr Daimler AG Werk Germersheim

                                                                                            

                                                                                                                                                         

Eine Insel versorgt die ganze Welt
1,7 Millionen Quadratmeter groß ist die Halbinsel im Rhein, auf der sich das Zentrallager der Mercedes-Benz After-Sales Logistik befindet: das Global Logistics Center - kurz GLC - in Germersheim. Das Zentrallager bildet die Schalt- und Steuerzentrale der weltweiten Teilelogistik der Daimler AG und bietet moderne Lagertechnik. Neben der administrativen Abwicklung und Steuerung der logistischen Prozesse befindet sich in Germersheim auch die operative Abwicklung der Teilelogistik von Mercedes-Benz.

Zum GLC gehören weitere Außenstandorte des Zentrallagers in Wörth, Ettlingen, Offenbach und Hatten/Frankreich. Insgesamt ergibt dies eine effektive Lagerfläche von über einer Million Quadratmeter. Das macht das GLC zum weltweit größten Lager für Fahrzeugteile der Automobilbranche. Auf dieser Fläche lagern 420.000 Teilenummern der Marken Mercedes-Benz, Maybach, smart und Mitsubishi Fuso. Diese stehen sofort zur Auslieferung bereit. 150.000 weitere Teile können auf Kundenwunsch beschafft werden. 2.700 Mitarbeiter sorgen für den reibungslosen Ablauf aller Prozesse und verschicken am Tag rund 1.500 Tonnen Fahrzeugteile. In den USA gibt es mit MBUSI ein zweites Zentrallager.
 
Das Zentrallager beliefert die Großhandelsstufe des Konzerns in 160 Ländern der Erde mit Teilen und Zubehör.
 
Die hauptberufliche Werkfeuerwehr ist zuständig für die repressive und präventive Gefahrenabwehr zum Schutz der Menschen und der Unternehmenswerte. Ferner ist sie integraler Bestandteil des Werksrettungsdienstes.
Für diese Aufgabe stehen rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, eine Staffel im 24h-Schichtdienst sowie 5 Kräfte im Tagdienst zur Verfügung.
Zusätzlich wird eine Sicherheitsleitstelle betrieben, auf der u.a. sämtliche Notrufe und Alarmmeldungen auflaufen und disponiert werden.
Für die Bearbeitung der durchschnittlich 100 – 200 Einsätze im Jahr stehen 9 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung, deren Konzeption sich an den betriebsspezifischen Risiken orientiert.

      

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